Der Sommerflor hält Einzug im Garten – Wildblumen und Gartenblumen ergänzen sich aufs Beste.

Für viele Wildwiesen- Liebhaber wohl eine schmerzliche Erfahrung, die Blumen wandern z.T. aus. Das erste Jahr eine blühende Oase, verringert sich das Blütenangebot in den folgenden Jahren. Oft ist der Boden für diese Pflanzen doch zu „feiss“, oder sie konnten sich im Gras nicht entwickeln, sie sind erstickt. Dies bedingt, dass nach dem Auslaufen des Samens, sobald er eine Höhe von ca. 15 cm erreicht hat, man mit hochgestelltem Rasenmäher durchfahren muss. So wird das Gras kurz gehalten, die tief liegenden Blattrosetten der Blumen werden aber in ihrer Entwicklung gefördert. Die gelbe Blüte, der Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis) schliesst um die Mittagszeit seine Blütenköpfe.

Der Klappertopf ist umgezogen.
Der Klappertopf ist ein Schmarotzer. Er lebt auf den Wurzeln der Gräser. Bekommt er dabei zu wenig Nahrung, sucht er einen neuen Essensplatz. Darum ist er von einem Jahr zum andern an einem andern Gartenplatz erschienen. Als Kinder haben wir den im Samenstand stehende Klappertopf geschüttelt, weil der Samen dabei so schön klapperte.
Wildkräuter eignen sich zum Würzen von Speisen, z.B. die Knoblauchrauke, oder der Wilde Majoran. Die Knoblauchrauke blüht weiss, ist eine anspruchslose Pflanze und doch eine Bereicherung im Garten. Sie samt sich immer wieder aus. Hat sie sich einmal im Garten niedergelassen, wird man sie immer haben. In unserm Garten ist sie eine willkommene Lückenbüsserin.

Knoblauchrauke (Alliaria petiolata)
Borretsch-Blüte
Borretsch und Phacelia, wunderschöne Blüten im Gartenbeet, dazu auch eine Bienenweide. Auch als Gründüngung sehr geeignet. Der Borretsch ist ein Küchenkraut, und mit seinen Blüten gibt es faszinierende Dekorationen.

Phacelia mit Insekt

Sommerblumen kunterbunt

Margeriten mit Kornraden
Hornklee
Wiesenmargeriten im Blumenbeet, gemischt mit farbigen Blüten, ergeben immer ein faszinierendes Bild. Auch blühen die „wilden Margritli“ sehr lange. Nach dem Blühet über dem Boden abgeschnitten, kommen sie, wenn auch nicht so üppig, nochmals zur Blüte.

Sitzplatz, unsere Sonnenstube
Kletterpflanzen umrahmen den Sitzplatz. Blumen die sich selbst aussamen, verändern immer wieder das Erscheinungsbild. Dies trifft nicht nur beim Sitzplatz zu, sondern im ganzen Garten. Ich musste mich daran gewöhnen, dass die meisten Pflanzen dort wachsen, wo es ihnen passt, und darum auch manchmal verschwinden oder eben an einem andern Ort auftauchen.

Glyzine

Lilien, Clematis und Rosen

Waldrebe


Stockrose und Königskerze