Tiere im Garten, vom Frühling bis in den Herbst, Amseln teilten mit uns den Sitzplatz


Amseln

Der Hunger der
jungen Amseln ist riesengross, doch
das Futter ist bereits im Anflug.
Schliesslich sind es
vier Eier, die das Amselweibchen ausbrütete.
In der Nacht wärmt die Amselmutter ihre Jungen.
Der Amselmann findet immer wieder Zeit, ein Lied zu zwitschern.

Schmetterinlingsraupen

Raupe am Braunwurz
Diese Raupe rollte sich zusammen wie ein Igel
Eine ähnliche Raupe tut sich an der Königskerze gütlich
Raupen am verblühten Natternkopf. Die Pflanzen sahen unansehnlich aus, ich wollte sie deshalb abräumen, doch dann sah ich die vielen Raupen, darum liess ich die Pflanzen stehn.
Rotschwanz heisst diese hübsche Raupe. Der Name kommt vom roten Schwänzchen.
Die gleiche Raupe in Nahaufnahme

Schmetterlinge

Zitronenfalter

Schwalbenschwanz
Ich traute meinen Augen nicht, als ich den C-Falter entdeckte.
Die Distelfalter sind oft zu sehen.
Der Kleine Fuchs an Brennessel. Diese Pflanze ist für viele Schmetterlingsraupen Nahrung zum Überleben.
Pfauenauge an Herbstaster

Hummeln

Erst beim Fotografieren entdeckte ich die verschiedenen Farben der Hummeln.

Wissenschafter – so steht`s geschrieben – hätten herausgefunden, dass die Hummel viel zu schwer sei zum Fliegen. So etwas! Haben Sie je einmal gesehen, dass die Hummel zur Blume nicht geflogen, sondern.. Also, was kümmert sie die hohe Wissenschaft, sie fliegt. Fliegend erreicht sie sogar die Blüten des hohen Kirschbaumes. Im Gegensatz zur Honigbiene fliegt die Hummel auch bei recht kühler Witterung, von morgens früh bis in die Abenddämmerung. Sogar bei nasskaltem Wetter (4°C+) besucht sie die Blüten. Das kann entscheidend sein, ob früh blühende Bäume befruchtet werden oder nicht. Die erste Kolonie gründet die Hummelkönigin. Oft in einer Erdmulde, mit feinen trockenen Grashälmchen oder Moos ausgelegt, baut sie aus Pflanzenteilen und Wachs einige napfförmige Zellen. Aus den Eiern, welche die Königin legt, entstehen die Larven, die sie bis zur Verpuppung füttert. Die Hummeln sind nach 3-4 Wochen flugfähig. Nun übernehmen die Arbeiterinnen den weiteren Nestbau, die Nahrungsbeschaffung und Brutpflege. Im August / September legt die Königin Eier für die Jungköniginnen. Nach dieser Prozedur stirbt die Königin an Erschöpfung. Nun sind es wieder die Arbeiterinnen, die diese Arbeit weiter führen und Eier legen. Daraus entstehen Drohnen (Männchen). Nach ihrem Hochzeitsflug mit den Jungköniginnen sterben auch sie. Nur die Jungköniginnen überleben. Sie überwintern in ca. 25 cm tiefen Erdlöchern, in Mauselöchern.

Biene an Wiesenbocksbart
Seit jeher leben Bienen und Blüten in enger Lebensgemeinschaft. Ohne die Botendienste der Bienen gäbe es keine Fortpflanzung der Blumen, ohne Nektar - und Pollennahrung von Blüten keine Bienen. Die Befruchtung durch die Bienen ist bei unzähligen Pflanzen Lebensnotwendigkeit.

Käfer

Marienkäfer an
Krauser Ampfer
Bienenkäfer an Waldgeissbart

Feuerwanzen
Bockkäfer
Randwanzen
Rosenkäfer

Spinnen

Krabbenspinne auf Fuchsienblatt. Ihre Farbe ändert sich, je nach Aufenthaltsort und Nahrung.
Zebraspinne
An Waldgeissblatt
Die Kreuzspinne hat sich unter dem Vordach etabliert.
Hauswinkelspinne an Geranie
Junge Spinnlein zu einer Kugel geformt. Bei der kleinsten Berührung schwärmen sie auseinander, um sich nach kurzer Zeit wieder zu einer Kugel zu formen.

Was da kreucht und fleucht

Beissschrecke
Blindschleiche in Hochzeitsstimmung Sie ist keine Schlange, sondern eine Echse. Tagsüber versteckt sie sich unter Laub- oder Asthaufen, nachts oder an Regentagen geht sie auf Beutefang von Nacktschnecken, Würmern und Insekten. Blindschleichen sind lebend gebärend.

Zauneidechsen lieben die Wärme. Sie verbringen die Zeit gerne auf warmen Steinen oder sonstigen sonnigen Plätzen. Sie vergraben ihre Eier und überlassen das Ausbrüten der Sonne. Ihre Nahrung besteht aus Insekten und deren Larven, Nacktschnecken und Würmern. Den Winter verbringen sie meistens eingegraben im Boden.
Dieser Grasfrosch wusste sich zu helfen. Während einer Zeit von heiss anhaltenden Wochen hüpfte er in den grossen Blumentopf und genoss das zweimal tägliche Giessen der Pflanze und den schattenspendenden Fuchsienstrauch. Die Laichzeit verbringen die Grasfrösche im Wasser.

Lieblingssamen des Distelfinken
Ein überaus hübscher Vogel, der Blumensamen von Wildpflanzen wie von gewissen Gartenblumen über alles liebt. Den Samenstand der Rudbeckia holt er sich im Winter, denn die dunkeln Kugeln überwintern problemlos und sind erst noch eine Zierde im Garten. Der Distelfink holt auch überaus gerne die Samen vom Wiesenbocksbart, Natternkopf und vom Borretsch. Diese, und auch die von der Cosmea, holt er im grünen Zustand. Die Sonnenblumenkerne liebt er nicht nur an der verblühten Blume, er holt sie auch gerne im Winter am Futterplatz.

Distelfink oder Stieglitz, ein farbenfroher
Vogel (Maier Robert/Sutter)
Die Cosmea, eine problemlose Gartenblume, auch Schmuckkörbchen genannt, und deren Samenstand, bereits vom Stieglitz angepickt.
Der Distelfink hat den ganzen Samenstand der Waldwitwenblume geleert. Es fallen aber immer genügend Samen auf den Boden, um sich zu vermehren.

Sie bereichern den Garten

Hausrotschwanz (Buchner Peter/Sutter)
Nun ist es, zwar mit einem Unterbruch von zwei Jahren, dass der Hausrotschwanz ganz versteckt in einer Ecke Hausmauer / Balken wieder ein Nest baute und zwei Bruten durchfütterte. Bereits sind die Jungen ausgeflogen, und ich hoffe sehr, dass es ihnen gut geht. Der gekaufte, speziell für den Hausrotschwanz angefertigte Brutkasten, und schon ein Jahr zuvor direkt unter dem besagten Balken befestigt, verschmähten die Rotschwänze. Dieser wurde dann umgehend von einem Blaumeisenpaar besetzt. Weil aber der Rotschwanz ein Halbhöhlenbrüter ist, war diese Brutkiste mit den zwei Löchern für die Blaumeise nicht gut geeignet. Ein Vögelchen fiel dann auch promt zum Nest heraus. Da es aber wohl schon flattern konnte, war es unverletzt und ins Nest zurückgelegt, erholte es sich rasch. Nun wurde aber sofort ein Loch mit einer Schindel zugeklebt und erst im Spätherbst wieder entfernt. Im Moment steht die Kiste leer.

Blaumeise
Kohlmeise
Junge Kohlmeise vor dem Ausflug
Haus- und Feldsperling sind rasch zur Stelle, wenn es etwas zu picken gibt.
Buchfink


und Amsel am Futterplatz im Winter