Nun ist er da, der Herbst mit seinen reifen und süssen Trauben. Der Wettergott hat den Reben Sonne und Wärme, aber auch Regen gespendet. Somit konnten die Trauben gut gedeihen, konnten süss und gehaltvoll werden, und auch gesund bleiben. Nun wird jede Traube einzeln geschnitten und begutachtet. Somit ist Gewähr, dass nur vollkommenes Traubengut zur Verarbeitung kommt. Das Motto stimmt: Im Rebberg beginnt die gute Qualität des Balgacher Weins. Nicht immer ist der Wettergott so gnädig gestimmt. Dann ist vom Rebbauer höchster Arbeitsaufwand gefordert, denn die Traubenqualität muss immer stimmen.

Blauburgundertraube, ein Pinot Noir. Ein zierlicher Windenknöterich rankt sich um den Befestigungsdraht.
Müller- Thurgau
Pinot Gris
Noch steht der Rebberg in herbstlicher Pracht da, doch nach der ersten Reifnacht fallen die Blätter zu Boden, und die Rebe harrt einem neuen Frühling entgegen.

Die Forschung zeigt neue Wege auf
Neue und „pflegeleichtere“ Rebsorten, was das Ausbringen von Pflanzenschutzmittel betrifft, werden angepflanzt und getestet. Sie benötigen in der Regel keine mehrmaligen Pflanzenschutzbehandlungen, doch eine totale Resistenz gibt es wohl nie. Diese Traubensorten weisen aber eine total andere Geschmacksnote auf als der Blauburgunder (Pinot Noir), was bedingt: Es müssen für diese Weine Liebhaber gefunden werden.

Seyval Blanc
Regent
Léon Milot
Marechal Foch

Stolz und Freude widerspiegelt sich in unsern Gesichtern, können wir doch gesundes und gut ausgereiftes Traubengut zum Keltern an die Kellerei Nüesch abliefern.

Blauburgunder Trauben